Probleme beim Einschlafen effektiv bekämpfen

 

Schlafen Sie gut! Einrichtungstipps für gesunden Schlaf

Viele Menschen kennen die Problematik: Man legt sich abends ins Bett und kann trotz eines langen und anstrengenden Tages nicht einschlafen. Umso besser ist es, wenn Sie nicht gleich versuchen über Medikamente zum erholsamen Schlaf zu gelangen. Oft helfen kleine Tipps und Tricks, die Sie selbst zu Hause anwenden können. Fehlende Erholsamkeit durch Schlaf wirkt sich auf unser tägliches Leben aus, beeinträchtigt kurzfristig die Leistungsfähigkeit und kann langfristig zu chronischen Krankheiten führen. Wir schauen uns Ursachen an und geben Ihnen Tipps für eine ausgewogene Schlafhygiene.

Ursachen für Schlafstörungen

Um Tipps oder Verbesserungen zu finden und auch anwenden zu können, ist es wichtig, dass der Betroffene herausfinden kann, wodurch und warum es zu Problemen beim Einschlafen kommen kann. Stärker oder schwächer auftretende Störungen werden von unterschiedlichen Menschen subjektiv empfunden und beurteilt. In direktem Zusammenhang damit stehen auch die Schlafgewohnheiten und -vorlieben, die genauso individuell sind, wie etwaige Schlafprobleme.

Häufigste Ursache sind seelische bzw. psychische Probleme. Hierbei gibt es eine große Variation, die als Ursache betrachtet werden kann. Die Vielfalt kann hier vom einfachen Grübeln über etwas bis hin zu ausgewachsenen psychosomatischen Störungen reichen und wird, ähnlich wie die Störung an sich, individuell schlimm empfunden. Dies ist eine der Ursachen, die die meisten Menschen als „nicht abschalten“ empfinden. Gedanken jagen um ein bestimmtes Problem, eine Handlung, eine Aussage oder etwas Geschehenes; der Betroffene grübelt über Ursachen und Lösungen, etc. Solange es keine eindeutige Erklärung gibt, beruhigt sich der Kopf und damit auch der Körper nicht. Auch hier sind alle Empfindungen wieder individuell verschieden und werden so wahrgenommen.

Eine andere Ursache können physische Probleme sein. Diese Störungen treten meist außerhalb unseres Körpers auf und beeinflussen das Schlafverhalten. Hier können es beispielsweise Alkoholkonsum, Schlafmangel oder die Umgebung sein, die negativen Einfluss ausüben. Gerade der letzte Punkt schließt laute Geräusche oder Schnarchen des Partners mit ein. Auch eine Mischform aus seelischen und physischen Störungen kann eintreten. Beispielsweise, wenn das Schlafzimmer nicht so zu einem passt, wie es sollte. Das mag auf den ersten Blick banal klingen, hat aber mehr Einfluss auf das Schlafverhalten, als man denkt. Stellen Sie sich ein Schlafzimmer vor, als wären Sie gerade eingezogen. Das Bett ist noch nicht aufgebaut, an der Decke hängt nur eine nackte Glühbirne und Sie nächtigen umgeben von ungemütlichen Umzugskartons. Fühlen Sie sich dort wohl?

Wenn Sie mit Nein antworten können, wissen Sie, dass die Gestaltung des Schlafzimmers ein wichtiger Faktor für Sie ist. Natürlich spielt hierbei der persönliche Geschmack eine große Rolle. Manche mögen es lieber reduziert: ein Bett, ein Kleiderschrank, Nachttisch und vielleicht eine Kommode. Alternativ richten sich viele Menschen nach bestimmten Stilen ein, beispielsweise nach der skandinavischen „Hygge“-Art, oder schaffen sich ihre eigene gemütliche Schlaf- und Wohnatmosphäre nach individuellem Anspruch. Dabei sind der Variation keine Grenzen gesetzt. Kombinieren Sie Kleiderschränke von Natura mit einem Bett von Global. Oder verfolgen Sie eine bestimmte Einrichtungslinie und schaffen Sie eine klare Struktur im Schlafzimmer, die Ihnen viel Raum für Ihre persönliche Note gibt. Setzen Sie Akzente mit extravaganten und exklusiven Modellen, beispielsweise einer lackierten Kommode in einer ausgefallenen Farbe. Ein echter Hingucker!

Ein weiter Punkt ist das Bett. Auch hier gibt es unzählige Modelle, Farben und Materialien aus Holz, Stoff und edlem Leder. Entscheiden Sie sich dabei für ein Modell aus massivem Naturholz oder lieber für den komfortablen Allrounder, das Boxspringbett? Egal, worauf Sie sich betten, die Atmosphäre, das Bett und die Umwelt beeinflussen Ihren persönlichen Schlafkomfort. Entdecken Sie einige Tipps, die wir für Sie zusammengetragen haben.

Tipps für die räumliche Gestaltung

Der Anspruch der meisten Menschen an einen guten und erholsamen Schlaf ist schnelles Einschlafen, gutes und ununterbrochenes Durchschlafen und ein frisches und motiviertes Gefühl am nächsten Morgen. Wir haben fünf Tipps zusammengetragen und für Sie ausprobiert.

1. Das richtige Umfeld

 

Wie bereits angesprochen ist es unablässig, dass Sie sich in Ihren Schlafzimmer wohlfühlen. Wie genau, das können nur Sie selbst entscheiden. Achten Sie auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche und hören Sie darauf, was Ihnen Ihr Gefühl sagt. Ein Kleiderschrank aus edlem Lack mit Akzenten aus naturbelassenem Holz wirkt ganz anders, als einer mit einer Milchglas-Front. Weiterhin sind viele Farben mit Gefühlen assoziiert, wodurch beispielsweise ein sanftes Blau als Farbe des Lacks wunderbar mit einer leicht beigefarbenen Tapete funktioniert. Komplementärfarben sprechen das natürliche Empfinden im Menschen an und wirken dadurch automatisch harmonisch, was sich wiederum auf das Ambiente des Raumes auswirkt. Probieren Sie doch einfach mal verschiedene Kombinationen von Farben aus.

2. Frische Luft im Raum

Wenn um einen herum alles zu viel und zu laut wirkt und die Sehnsucht nach Ruhe immer größer wird, hilft oft ein Spaziergang an der frischen Luft. Auch bei Kopfschmerzen, Erkältung und Husten ist das Atmen von frischer Luft ein natürliches Hausmittel, dass viele kleinere Probleme schnell und einfach versorgt. Auch vor dem Schlaf ist es ratsam, das Zimmer mindestens 15 bis 20 Minuten gut durchzulüften. Gerade im Herbst und Winter kommen mit der frischen Luft der typische herbstliche oder winterliche Duft der Natur mit ins Zimmer und regen dazu an, sich es unter der Decke gemütlich zu machen und von langen Spaziergängen zu träumen.

3. Die Wahl des richtigen Bettes

Die Wahl des Bettes ist nicht nur eine Frage der Äußerlichkeit. Sicher, wenn es in das bestehende Ambiente passen soll, ist das etwas anderes. Aber auch die Funktionen sind enorm wichtig. Beispielsweise bringt das Boxspringbett eine große Bandbreite an Funktionen mit, die man ihm auf den ersten Blick gar nicht ansieht. Einzelne Federkerne stützen das Körpergewicht und passen sich an die individuelle Schlafposition an. Dabei ist es egal, ob auf dem Bauch, dem Rücken oder auf der Seite, die Federkerne gleichen alles aus. Darauf liegt ein wohlig weicher Topper, der einen gesunden und erholsamen Schlaf für alle Schlaf-Typen ermöglicht. Gerade für Paare mit unterschiedlichen Schlafgewohnheiten ist dies eine optimale Lösung. Lesen Sie mehr zu Boxspringbetten in unserem Blogartikel!

4. Ablenkung vor dem Zubettgehen

Vielen Menschen hilft es, wenn sie sich vor dem direkten Einschlafen noch etwas vom Alltag ablenken. Dies kann zum Beispiel durch ein Buch, einen Podcast oder leise Musik geschehen. Achten Sie nur darauf, dass es sich bei dem Buch nicht um einen spannenden Thriller handelt, da sonst der Körper wieder hochfährt, der Herzschlag sich erhöht und sich das Einschlafen unnötig verzögert. Leichte Kost ist hier das erste Gebot, denn es geht schlicht darum, Ihren Kopf zu beruhigen, Grübeleien abzulegen und ein wohliges Gefühl zu erlangen. Entspannt und frei von Sorgen lässt es sich gleich noch besser in die Kissen fallen.

5. Die richtige Wahl der Matratze

 

Zu guter Letzt empfehlen wir Ihnen die Wahl der richtigen Matratze. Verschiedene Härtegrade und Bezüge haben großen Einfluss auf Ihr Schlafverhalten. Ist die Matratze zu hart, liegen Sie unbequem, drehen sich nachts hin und her und wachen am nächsten Morgen im schlimmsten Fall mit einem steifen Nacken und Rückenschmerzen auf. Gleiches gilt übrigens für die richtige Wahl des Kopfkissens. Auch hier gibt es verschiedene Härtegrade und Formen für unterschiedliche Schlafgewohnheiten, die starken Einfluss auf Ihren Schlaf haben. Lassen Sie sich bezüglich Matratze und Kopfkissen gerne von unserem erfahrenen Team bei uns im Möbelhaus beraten. Wir finden die richtige Variante für Ihren Typ!

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